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Jahr des Kulturerbes

Kulturerbejahr 2025

Im Jahr des Heerlener Erbes erleben wir die reiche Vergangenheit Heerlens, von der Römerzeit und dem Mittelalter bis hin zur Bergbaugeschichte und den Übergangsjahren. Es gibt Raum für verschiedene Subkulturen und unerzählte Geschichten. Mit einem Auge für den Hintergrund eines jeden blicken wir nicht nur zurück, sondern auch nach vorn.

Abschluss des Kulturerbejahres

Am Samstag, dem 20. Dezember, haben wir das Jahr des Heerlener Kulturerbes mit einer spektakulären Freilichtaufführung „Hier brandt het licht” (Hier brennt das Licht) abgeschlossen. Dies war auch der Startschuss für die Öffnung des Schelmentorens. Nach einer Umgestaltung und Renovierung kann dieser nun besichtigt werden. Die Termine und Öffnungszeiten finden Sie unter www.schelmentoren.nl

Zu spät für Subventionen? Stimmt.
Zu spät für Spaß? Ganz und gar nicht!

Die Zeit für Förderanträge ist vorbei. Der 15. August 2025 war wirklich die allerletzte Chance. Aber das Kulturerbejahr ist noch lange nicht vorbei! Bis Dezember werden wir das Programm fortsetzen, das mit Engagement und Stolz von den Bürgern Heerlens von unten nach oben gestaltet wurde. Denn Kulturerbe ist viel mehr als nur das, was in Vitrinen oder auf Denkmallisten steht. Im Kulturerbejahr ist das Erbe eine gemeinsame, lebendige Praxis: kein verstaubtes Etikett, sondern eine verbindende Kraft zwischen Menschen, Generationen und Gemeinschaften. Es geht darum, was die Menschen als wichtig erachten, um es zu bewahren und weiterzugeben. Geschichten, Rituale, Bilder und Rhythmen, die in der Gegenwart nachhallen.

Was ist ein Kulturerbe und warum ist es wichtig?

Wir beschreiben das Erbe oft als unser Vermächtnis der Vergangenheit, mit dem wir in der Gegenwart leben. Wir geben dieses Erbe an künftige Generationen weiter, damit auch sie daraus lernen, es bewundern und genießen können. Das Erbe ist also etwas, das man erbt. Es trägt zu unserer Identität bei und verbindet die Gemeinschaft. Es sagt etwas darüber aus, woher wir kommen, wer wir sind und wie wir uns entwickeln. 

Es gibt ein immaterielles und ein materielles Erbe. Worin besteht der Unterschied?

  • Immaterielles Erbe ist das Erbe, das man nicht anfassen kann, z. B. Traditionen, Geschichten, Lieder, Rituale, Sprachen und Wissen über alte Berufe und Handwerke.
  • Materielles Erbe kann berührt werden, z. B. Gebäude, Kunstwerke und Sammlungen. Das materielle Erbe wird wiederum in zwei Gruppen unterteilt: bewegliches Erbe und unbewegliches Erbe. Bewegliches Erbe ist beweglich, unbewegliches Erbe ist es nicht.

Beispiele für das Erbe sind:

  • Das römische Badehaus ist das älteste Steingebäude der Niederlande
  • Entwicklungen und Bauprojekte in Heerlen für Wachstum und Vielfalt der Stadt
  • Traditionen, Musik und Tanz

Welche Initiative könnte ich vorschlagen?

Entwickeln Sie eine gute Idee, die sich auf das Erbe Heerlens bezieht und eine Verbindung zu den Themen herstellt: Römer, Ritter und Räuber, Bergbauzeit, Übergangsjahre und Zukunft.

Wir rufen Sie dazu auf, Ihre Version von Heerlen ins Rampenlicht zu stellen. Denken Sie an Familiengeschichten und Anekdoten, ein Musikstück oder Ihre Meinung zu unserem Kulturerbe in einer Debatte. Aber auch zum Beispiel eine Veranstaltung. Denken Sie an einen Dance-Battle, einen Geschichtenwettbewerb, eine Quasselstrippe im Royal oder einen historischen Spaziergang in Ihrem Viertel. Lassen Sie vor allem Ihre Kreativität für sich sprechen!  

Sie können keinen Zuschuss mehr für das Jahr des Kulturerbes in Heerlen beantragen. Die Gemeinde kann Sie jedoch an andere Zuschussgeber verweisen.  

Welche Kultur- und Kultureinrichtungen sind beteiligt?

In SCHUNCK, im Parkstad Limburg Theater, in De Nieuwe Nor, im Kasteel Hoensbroek, im Römischen Museum, im Niederländischen Bergbaumuseum, im Filmhuis De Spiegel und im Cultuurhuis Heerlen wird die Geschichte von Heerlen im Jahr 2025 lebendig. Aber auch während unserer veranstaltungen wie der Woche der Amateurkünste, Cultura Nova, Booch! und Schrit_tmacher, zum Beispiel. Und auch Bildungsprogramme für Schulen sind im Kommen. Diese werden etwa im September folgen.