Süd-Limburg startet regionale Initiative zur besseren Unterstützung junger Menschen in und auf dem Weg zu Bildung und Arbeit

Bildungseinrichtungen, Durchgangspunkte und Gemeinden in Süd-Limburg schließen sich zu einem regionalen Programm zusammen. Dieses Programm unterstützt junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren dabei, eine Startqualifikation zu erwerben, eine geeignete weiterführende Ausbildung oder Arbeit zu finden und sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen. 

Chancengleichheit für junge Menschen

Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten, einen geeigneten Platz in der Schule oder einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Dies gilt insbesondere für junge Menschen aus der praktischen Ausbildung, der Sonderpädagogik und der beruflichen Bildung der Stufen 1 und 2. Auch junge Menschen, die die Schule abbrechen, haben dieses Problem. Wir möchten diesen jungen Menschen helfen, damit sie die gleichen Chancen wie andere junge Menschen erhalten.

Warum brechen Jugendliche die Schule ab? 

Junge Menschen brechen die Schule aus verschiedenen Gründen ab:

  • sie haben das falsche Studium gewählt
  • sie haben Schwierigkeiten mit der Planung oder damit, in der Berufsausbildung selbstständig zu sein
  • sie haben Probleme im Praktikum oder bei der Arbeit
  • Sie haben psychische Probleme, Probleme zu Hause oder Schulden.
  • Sie haben Schwierigkeiten mit der niederländischen Sprache.
  • Die Schule oder die Arbeit ist zu schwer oder zu leicht. 

Wer arbeitet zusammen?

Diese Organisationen arbeiten im Rahmen des Programms zusammen:

  • VISTA Kollegium
  • Gemeinden Heerlen, Maastricht und Sittard-Geleen
  • Schulbehörden Yuverta, INNOVO, Movare, Alterius, LVO und SVOPL
  • Schulen Trevianum und DaCapo
  • Arbeitgeber
  • Durchflussstellen

Jordy Clemens, Beigeordnete Heerlen, sagt:
„Täglich wird in Schulen, am Arbeitsplatz und im Gesundheitswesen hart daran gearbeitet, jungen Menschen dabei zu helfen, ihre Talente zu entdecken und zu nutzen. Dieses Programm unterstützt all diese engagierten Menschen.“ 

Wie helfen wir Jugendlichen? 

Wir gehen Probleme frühzeitig an und bieten persönliche Hilfe. Schulen achten besser darauf, dass Jugendliche zur Schule kommen. Sie sorgen für einen sicheren Ort, an dem sich Jugendliche zugehörig fühlen.

Wenn Jugendliche zu einer anderen Schule wechseln oder eine Arbeit aufnehmen, erhalten sie zusätzliche Unterstützung. Wir starten Pilotprojekte zum Thema psychische Gesundheit und arbeiten mit Schuldnerberatungsstellen zusammen.

Was, wenn die Schule nicht klappt?

Für Jugendliche, die (vorübergehend) nicht zur Schule gehen können, gibt es andere Möglichkeiten:

  • Arbeiten
  • Lernen und Arbeiten gleichzeitig
  • Praxisorientiertes Lernen
  • MBO-Zertifikate erwerben

Was kommt noch?

In jeder Region wird ein Jugendzentrum eingerichtet. Dort können junge Menschen Hilfe erhalten. Wir bauen auch ein Netzwerk von Unternehmen auf, in denen junge Menschen lernen und arbeiten können. Arbeitgeber erhalten Schulungen, um junge Menschen gut zu betreuen. Wir messen jedes Jahr, wie viele junge Menschen die Schule abbrechen und wie viele junge Menschen weder eine Schule besuchen noch arbeiten.

Junge Menschen denken mit 

Jugendliche dürfen sich in das Programm einbringen. Wir berücksichtigen ihre Meinung bei der weiteren Ausarbeitung des Programms. 

Wann fangen wir an?

Wir haben das Programm beim Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) eingereicht. Ende März erfahren wir, ob das Programm genehmigt wurde. Die Förderung durch das OCW kann bei Bewilligung 11 Millionen Euro betragen. Das Programm startet 2026 und hat eine Laufzeit von vier Jahren.