Sicherheitsrisikogebiet bis zum 19. Dezember verlängert
Bürgermeister Roel Wever verlängert die Ausweisung des Sicherheitsrisikogebiets in Heerlerheide-Passart und Vrieheide-De Stack bis zum 19. Dezember. Er tut dies nach Rücksprache mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft.

Die Maßnahme soll Belästigungen und Unruhen verhindern. Außerdem will die Gemeinde Waffen von der Straße holen.
In diesem Gebiet darf die Polizei präventive Leibesvisitationen durchführen. Das bedeutet, dass die Polizei dich kontrollieren darf, ohne dass du etwas Unrechtes getan hast. Die Staatsanwaltschaft erteilt hierfür die Genehmigung.
Was unternimmt die Gemeinde gegen Belästigungen?
Die Gemeinde arbeitet mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft zusammen. In den vergangenen Wochen haben sie verschiedene Maßnahmen ergriffen:
- Die Polizei und die Ordnungsbehörden sind oft im Stadtteil unterwegs
- Die Polizei hat mehrere Personen festgenommen
- Sie haben zusätzliche Kameras installiert
- Bei Kontrollen hat die Polizei Waffen gefunden, darunter Messer und einen Schraubenzieher
Warum verlängert der Bürgermeister die Maßnahme?
In den Sommerferien waren die Anwohner sehr besorgt. Sie hatten Probleme mit Jugendlichen und fühlten sich unsicher. Sie baten Bürgermeister Wever um Hilfe. Seitdem ergreift der Bürgermeister zusätzliche Maßnahmen. Dabei arbeitet er eng mit der Polizei zusammen.
„Das Sicherheitsrisikogebiet ist weiterhin notwendig. Bei Kontrollen finden wir Stichwaffen. Außerdem wurde ein Einsatzkraft misshandelt. Ein Teil der Jugendgruppe sorgt nach wie vor für Probleme. Personen, die Störungen melden, werden eingeschüchtert. Jugendliche flüchten vor der Polizei. Dies führt zu gefährlichen Situationen.“
Was werden wir in den kommenden Monaten tun?
- Die Polizei führt weiterhin präventive Durchsuchungen durch
- Die Gemeinde, die Polizei sowie Partner aus den Bereichen Jugend und Sicherheit erarbeiten einen Plan für Jugendliche, die für Störungen sorgen
- Jugendliche, die für Unruhe sorgen, werden entsprechend behandelt, beispielsweise mit einer Strafe oder durch Hilfsmaßnahmen.
- Es werden zusätzliche Jugendarbeiter im Stadtteil eingestellt