Sicherheitsmaßnahme rund um den Bahnhof Heerlen und die Bahnstrecke
Die Stadt Heerlen, die NS, Arriva und die Polizei haben am 7. Mai gemeinsam eine Sicherheitsaktion am und um den Bahnhof Heerlen sowie auf den Bahnstrecken zwischen Heerlen, Maastricht, Sittard und Roermond durchgeführt. Der Einsatz konzentrierte sich auf die Überwachung im öffentlichen Nahverkehr, im Bahnhofsbereich und in der Innenstadt von Heerlen.

Während des Aktionstages fanden Kontrollen in Zügen, an Bahnhöfen und im Bahnhofsbereich von Heerlen statt. Ordnungsbeamte der Gemeinde Heerlen und die Polizei patrouillierten zudem in der Innenstadt und rund um den Bahnhof. Im Mittelpunkt der Aktion standen Sicherheit, Lebensqualität und sichtbare Durchsetzung der Vorschriften im öffentlichen Nahverkehr und im öffentlichen Raum.
Bürgermeister Roel Wever: „Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern verlief reibungslos und wird von allen beteiligten Organisationen als wertvoll empfunden. Durch das gemeinsame Vorgehen entsteht ein umfassenderes Bild davon, was im und um den öffentlichen Nahverkehr herum vor sich geht, und wir können Verstöße, Belästigungen und unsichere Situationen gezielter angehen.“
Während des Aktionstages wurden mehrere Kontrollen durchgeführt und verschiedene Verstöße in den Bereichen Fahrscheine, Ausweispapiere, Verkehrssicherheit und Belästigungen im öffentlichen Raum festgestellt. Außerdem wurden Verwarnungen ausgesprochen und bei Bedarf Durchsetzungsmaßnahmen ergriffen.
Die NS hat während des Aktionstages 15 UVBs (Verwarnungen wegen Fahrens ohne gültigen Fahrschein) ausgesprochen. Darüber hinaus wurden zwei Verwarnungen wegen Rauchens und drei Verwarnungen wegen Verstößen gegen die Ausweispflicht ausgesprochen, und ein Fahrgast hat den Fahrpreis für das Fehlen eines gültigen Fahrscheins sofort bezahlt. Arriva hat 32 Bußgeldbescheide wegen Fahrens ohne gültigen Fahrschein ausgestellt. Außerdem wurden fünf ÖPNV-Karten eingezogen, zwei Bußgeldbescheide wegen Verstößen gegen die Ausweispflicht, zwei Bußgeldbescheide wegen Rauchens und zwei Bußgeldbescheide wegen Radfahrens an unzulässigen Stellen ausgestellt. Zudem wurde ein Fahrverbot für öffentliche Verkehrsmittel verhängt.
Die Polizei hat 13 Strafanzeigen bzw. Verwarnungen wegen Verstößen gegen die Ausweispflicht und 37 Strafanzeigen bzw. Verwarnungen wegen Radfahrens an unzulässigen Stellen ausgesprochen. Darüber hinaus wurden drei Strafanzeigen wegen Falschparkens, zwei wegen frisierten Fatbikes und fünf wegen Fahrrädern, die nicht den Anforderungen entsprachen, ausgestellt. Außerdem wurden zwei Personen aufgrund einer offenen Fahndungsausschreibung festgenommen. Die Ordnungsbeamten der Gemeinde Heerlen haben 19 Strafanzeigen erstellt, 35 offizielle Verwarnungen ausgesprochen und 80 informelle Verwarnungen erteilt. Dies geschah im Rahmen der Überwachung, zur Gewährleistung der Lebensqualität und zur Vermeidung von Belästigungen im und um den Bahnhofsbereich sowie in der Innenstadt von Heerlen.
Bürgermeister Wever blickt zufrieden auf die Aktion zurück: „Die beteiligten Partner haben den Wunsch geäußert, auch in Zukunft gemeinsam solche Aktionstage zu organisieren. Es ist wichtig, dass wir uns weiterhin für einen sicheren, lebenswerten und barrierefreien öffentlichen Raum für Einwohner, Reisende und Besucher unserer Stadt einsetzen.“