Roel Wever das Koalitionsabkommen 2026

Am Freitag, dem 30. Januar, wurde das Koalitionsabkommen 2026–2030 „Aan de slag. Bouwen aan een beter Nederland” (An die Arbeit. Aufbau eines besseren Niederlande) von D’66, VVD und CDA vorgestellt. 

Was hält Bürgermeister Roel Wever der Vereinbarung?

Roel Wever Bürgermeister von Heerlen und Vorsitzender der Stadtregion Parkstad Limburg. Er kommentiert die Vereinbarung wie folgt:

„Die Vereinbarung entspricht weitgehend den Forderungen von Parkstad. Vor Weihnachten haben wir einen Brief an die Parteien geschickt, die die Regierung bilden. Ich freue mich, dass folgenden Punkten Aufmerksamkeit geschenkt wird:

  • Die Nachhaltigkeit von Chemelot
  • Die Ankunft des Einstein-Teleskops

Aber ich mache mir Sorgen um die Pläne für die Sozialversicherung und das Gesundheitswesen. Diese Pläne treffen unsere Region hart. Sie können zu mehr Armut führen. Und die Menschen werden vielleicht medizinische Versorgung meiden, weil sie zu teuer wird.

Mehr Standorte für Neubauten in den gesamten Niederlanden

Wever sagt: „Die Koalition möchte die Zahl der großen Neubaugebiete in den Niederlanden von 21 auf 30 erhöhen. Ich hoffe, dass Parkstad eines dieser 30 Gebiete wird. Hier gibt es genügend Platz dafür:

  • Neue Unternehmen
  • Talent
  • Wohnungsbau

Wir arbeiten bereits an einer Art „neuer Stadt” mit 300.000 Einwohnern. Diese Stadt baut auf unserer römischen, mittelalterlichen und bergbaulichen Vergangenheit auf. Es wäre schön, wenn wir uns auf einen Gesamtansatz einigen könnten. Dann würden wir alle Bereiche gleichzeitig angehen: Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Grünflächen und Einrichtungen. Wenn wir das richtig machen, schaffen wir starke Gemeinschaften und bessere Stadtteile.

Programm für Lebensqualität wird fortgesetzt

„Ich bin froh, dass das Nationale Programm für Lebensqualität und Sicherheit fortgesetzt wird. Dadurch können wir bis 2035 weiter an Heerlen Noord arbeiten. Aber ich vermisse eine klare Fortsetzung des Berichts „Elke Regio Telt” (Jede Region zählt) und der „Regio Deals” (Regionalabkommen). Es ist unklar, was dies für die Herangehensweise an Stadtteile und Nachbarschaften im Rest von Parkstad bedeutet.”

Chancen für KI und Innovation

„Die Vereinbarung legt einen starken Fokus auf Unternehmertum, KI, internationale Talente und Wissensinstitutionen. Wichtig ist die Entscheidung, Innovationscampus zu stärken. Dort kommen Bildung, Forschung und Unternehmen zusammen.
Dies bietet Chancen für unseren Brightlands Campus. Dieser Campus konzentriert sich auf Daten und KI. Wir können uns als die europäische KI-Region positionieren.
Das Abkommen erwähnt keine „KI-Gigafabrik” in den Niederlanden. Dies gibt uns die Möglichkeit, mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Wir können den Plan für eine KI-Fabrik in Aachen/Jülich unterstützen. Das wäre schön, denn eine Zusammenarbeit mit Deutschland und Belgien fehlt noch im Abkommen.”