Neujahrsansprache von Bürgermeister Roel Wever: „Heerlen schreitet weiter voran, gemeinsam, mit Mut und Zusammenhalt”

Während der Neujahrsfeier bekundete Bürgermeister Roel Wever Vertrauen in die Zukunft von Heerlen. In seiner Rede blickte er auf ein ereignisreiches Jahr zurück und richtete den Blick auf das Jahr 2026, ein Jahr, das laut dem Bürgermeister „von Bedeutung sein wird”. Themen wie Sicherheit, Gesundheitswesen, wirtschaftliche Entwicklung und Stolz auf die Stadt standen im Mittelpunkt.

Der Bürgermeister brachte an diesem Neujahrstag seine Bewunderung für die Widerstandsfähigkeit von Heerlen zum Ausdruck. „Wir hatten es nicht leicht“, so Wever, „aber selbst ohne Gegenwind steigt unser Drachen.“ Projekte und Ereignisse unter anderem in Benzenrade, auf dem Raadhuisplein, Wintertijd und die weitere Entwicklung von Hoensbroek unterstreichen seiner Meinung nach die Stärke der Stadt.

Silvester und Sicherheit

Der Jahreswechsel verlief turbulent, mit Bränden, brennenden Autos und Opfern, die im Krankenhaus landeten. Außerdem wurden illegale Feuerwerkskörper beschlagnahmt und die Polizei stieß auf Hanfplantagen. „Und dennoch können wir dieses Jahr sagen: Es war nicht so schlimm“, stellte Wever fest. Für den kommenden Jahreswechsel gilt das Feuerwerksverbot. Wie glaubt die Regierung, dass wir dies ohne zusätzliche Kontrollkapazitäten durchsetzen können, wenn direkt hinter der Grenze in Deutschland und Belgien weiterhin Feuerwerkskörper verkauft werden? 

Investitionen in Zusammenarbeit und Innovation

Mit Blick auf das vergangene Jahr betonte der Bürgermeister die Bedeutung der Zusammenarbeit, unter anderem mit der Universität Maastricht. Große Projekte wie das Einstein-Teleskop, die Entwicklung einer KI-Gigafactory und das Parkstad-Gesetz zeigen laut Wever, dass Investitionen, Förderung und Regulierung Hand in Hand gehen müssen.

Er sprach voller Stolz von Heerlen als „Meister der Transformation“. Die Stadt zieht als „Wunder von Heerlen“ immer häufiger nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Besuche unter anderem des Königs, der Königin, des Premierministers, von Ministern und des Direktors der Region Köln-Bonn bestätigen dieses Bild, ebenso wie das Engagement von Experten und Partnern aus dem ganzen Land.

Weiter für die Region kämpfen

Gleichzeitig betonte Wever, dass nicht alles von selbst läuft. „Wir bleiben in Den Haag am Ball“, sagte er und verwies dabei auf Themen wie das Nationale Programm Heerlen Nord und die Fortsetzung der Regionalabkommen. Wir haben in einem Brief an den Informanten geschrieben, dass es wichtig ist, in Innovation und Wirtschaft in unserer grenzüberschreitenden Region zu investieren. Manchmal sei es „ein Schritt vorwärts und zwei zurück“, aber die Vision für Parkstad bleibe klar: Investitionen in die Region lohnen sich. Der Bürgermeister drückte seine Enttäuschung darüber aus, dass die aus den Bergbauunternehmen hervorgegangenen Unternehmen in diesem Sommer einem freundlichen Aufruf von Bürgermeister Dassen und ihm selbst, an der großartigen Transformation mitzuwirken, die die Region derzeit durchläuft, nicht gefolgt sind. 

Aufruf zu mehr Befugnissen

Ein wichtiger Teil der Rede befasste sich mit komplexen gesellschaftlichen Problemen wie unverständlichem Verhalten, Vermeidung von Pflege und Belästigung. Wever skizzierte konkrete Beispiele aus einer einzigen Woche, die von gefährlichen Situationen mit Hunden bis hin zu Bedrohungen von Supermarktmitarbeitern reichten. „Oft spielen Alkohol, Drogen und fehlende Hilfe eine Rolle. Letztendlich landen diese Menschen bei mir, weil sie sich an keine anderen Stellen wenden können”, so der Bürgermeister, der sich für mehr Befugnisse und Unterstützung der Bürgermeister durch den Staat einsetzte.

Ausblick auf 2026

Trotz der Herausforderungen rief Wever dazu auf, nicht weiter zu jammern, sondern nach vorne zu schauen. Er verwies auf die vielen positiven Initiativen und Momente in der Stadt, wie Nachbarschaftsbesuche, Auszeichnungen, das Befreiungsessen und kulturelle veranstaltungen. Außerdem wird 2026 mit den Wahlen ein besonderes Jahr. Der Bürgermeister rief ausdrücklich dazu auf, wählen zu gehen, das eigene Netzwerk zu mobilisieren, um wählen zu gehen, und sich weiterhin in den Stadtvierteln zu engagieren.

Abschließend betonte er, dass es in Heerlen um Wohnen, Pflege, Sicherheit, Wohlbefinden, Bildung, Sport und attraktive öffentliche Räume gehe. Im Bereich der Pflege erwähnte er die Ambitionen hinsichtlich eines Krankenhauses mit Geburtszentrum und Notaufnahme (SEH) sowie eines nationalen Geburtszentrums mit einem Campus für Bildung und Wirtschaft.

Bürgermeister Roel Wever:
„Ich bin optimistisch. Nicht, weil alles von selbst gut läuft, sondern weil wir es gemeinsam tun. Für Heerlen, für Sie. Lassen Sie uns gemeinsam auf ein wunderbares Jahr anstoßen.“