Neues Büro für Bergbauschäden öffnet am 2. Januar 2026
Viele Einwohner von Heerlen haben Risse oder Senkungen in ihren Häusern. Diese Schäden können mit dem früheren Bergbau zusammenhängen. Ab dem 2. Januar 2026 können sich private Hausbesitzer mit Bergbauschäden an eine neue Anlaufstelle in Heerlen wenden: das Institut für Umwelt, Mensch und Bergbau Limburg (I3ML). Das I3ML wurde am 4. Dezember während des Nationalen Bergarbeitertags offiziell eröffnet.

Offizielle Eröffnung
Die Eröffnung fand im Pop-Podium De Nieuwe Nor statt. Während des Programms wurde viel Aufmerksamkeit auf die Bergbaugeschichte Limburgs gelegt, mit Musik von Carboon, Geschichten ehemaliger Bergleute und einem Gespräch mit Verwaltungsbeamten. Die Eröffnung markiert einen wichtigen Moment: Zum ersten Mal gibt es in Limburg eine zentrale Anlaufstelle, an die sich Einwohner mit Fragen und Meldungen zu Bergbauschäden wenden können. Beigeordnete Casper Gelderblom, Abgeordnete Elianne Demollin-Schneiders (Provinz Limburg), Ministerin Sophie Hermans (im Namen von Klima und Grünes Wachstum) und betroffene Einwohner eröffneten die Anlaufstelle gemeinsam.
Regelung wird schrittweise geöffnet
Die Regelung für Bergbauschäden gilt für private Hausbesitzer, die selbst in ihrem Haus im ehemaligen Bergbaugebiet wohnen. Die Meldung von Schäden erfolgt in mehreren Phasen, damit jeder eine gute und persönliche Betreuung erhält.
- Ab dem 22. Dezember 2025 erhalten die ersten Hausbesitzer einen Brief.
- Erst nach Erhalt dieses Schreibens kann jemand eine Meldung machen.
- Danach folgen noch drei Phasen, in denen neue Gruppen von Einwohnern benachrichtigt werden.
Schalter geöffnet ab 2. Januar 2026
Das neue I3ML-Büro wird am 2. Januar 2026 in der Kloosterweg 22 in Heerlen eröffnet. Einwohner können sich hier mit Fragen oder für Hilfe bei der Meldung von Schäden melden. Auf mijnbouwschadelimburg.nl können Sie sehen, ob Sie einen Termin vereinbaren müssen. Telefonisch erreichen Sie uns unter 088 – 042 9444.
Warum ist diese Anlaufstelle wichtig?
Das I3ML ist nicht nur eine Anlaufstelle, an die sich Einwohner wenden können, um Schäden zu melden. Das Institut bietet auch Unterstützung bei der Sanierung und arbeitet an Wissen, Zusammenarbeit und zukunftssicheren Strategien. Die Einrichtung des Schalters ist Teil einer breiteren Anerkennung der nationalen Ehrenschuld gegenüber dem Bergbaugebiet Limburg.
Casper Gelderblom:
„Fünfzig Jahre nach der letzten Minenschließung gibt es endlich Licht am Ende des Minentunnels: eine allgemeine Regelung und eine Anlaufstelle für Menschen mit Minenschäden. Als Bergbauregion Limburg haben wir jahrelang dafür gekämpft, und ich bin stolz auf den wichtigen Schritt, den wir gemeinsam mit dem Staat machen. Die Einwohner von Heerlen mussten viel zu lange von Pontius zu Pilatus laufen, obwohl sie ein Recht auf Klarheit und echte Hilfe hatten. Die Ansiedlung des I3ML in Heerlen ist für mich Teil einer umfassenderen Anerkennung der nationalen Ehrenschuld gegenüber unserer Region. Und vor allem bringt sie die Wiederherstellung von Mensch und Umwelt in unserer Stadt und Region ein Stück näher.”
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