Netzüberlastung: Wie sorgen wir für eine ausreichende Stromversorgung in Heerlen?
Das Stromnetz in den Niederlanden ist ausgelastet. Dies wird als Netzengpass bezeichnet. Auch in Heerlen spüren wir die Folgen davon. Damit unsere Stadt weiterhin bauen, wohnen und wachsen kann, haben wir als Gemeinde einen Aktionsplan erstellt. Das merken Sie vor allem, wenn Sie einen neuen Stromanschluss beantragen oder mehr Strom benötigen. Sie können uns aber auch helfen, indem Sie intelligenter mit Strom umgehen.
Wann bemerken Sie davon etwas?
Das merkt man beispielsweise bei der Beantragung eines neuen Stromanschlusses für eine Wohnung oder bei Unternehmen, die sich an das Stromnetz anschließen möchten.
Enexis arbeitet intensiv daran, das Stromnetz auszubauen. Das ist eine gewaltige Aufgabe, die Jahre dauern wird. Deshalb müssen wir alle intelligenter mit Strom umgehen.
Warum ist es hier so voll?
Wir verbrauchen immer mehr Strom. Denken Sie nur an Elektroautos, Wärmepumpen und Solarmodule. Außerdem leben und arbeiten heute mehr Menschen in den Niederlanden als früher. Und wir stellen von Erdgas auf Strom um. Diese Umstellung ist für eine nachhaltigere und gesündere Lebensumgebung notwendig. Sie belastet jedoch auch das Stromnetz.
Oft verbrauchen wir Strom auch zur gleichen Zeit, zum Beispiel abends. Das Stromnetz wächst nicht überall gleich schnell mit.
Was unternimmt Heerlen: Der Aktionsplan gegen Netzüberlastung
Im Koalitionsvertrag 2026–2030 hat die Gemeinde vereinbart, einen Aktionsplan gegen Netzüberlastung zu erstellen. Das Ziel: zu verhindern, dass Heerlen aufgrund eines überlasteten Stromnetzes lahmgelegt wird. Zu unserem Aktionsplan gehören Initiativen wie Energiehubs und -speicher, Nachbarschaftsbatterien sowie das lokale Energieunternehmen BronsGroen, das die Gemeinde gemeinsam mit der Genossenschaft „Heerlen Duurzaam“ gründet.
Was bedeutet das für dich?
Sind Sie Einwohner?
Für die meisten Haushalte ändert sich derzeit nichts. Wenn Ihr derzeitiger Anschluss ausreicht, gelten noch keine Einschränkungen. Möchten Sie Strom sparen? Schauen Sie sich die Tipps auf der Website von „Nieuwe Energie“ an.
Haben Sie ein Wohnungsbau- oder Bildungsprojekt, dessen Fertigstellung spätestens im Jahr 2036 vorgesehen ist?
Seit kurzem dürfen Gemeinden diese Projekte bereits früher für Stromkapazitäten anmelden, auch wenn die Pläne noch nicht vollständig ausgereift sind. Dies wird als landesweite Vorgehensweise „Frühzeitige Beantragung“ bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.