Mähen von Straßenrändern und Wiesen
Die Gemeinde mäht im Sommer blühende Straßenränder und Wiesen, um noch mehr Farbe und Leben zu schaffen. Wir mähen, damit die Vegetation an manchen Stellen nicht zu wild wird. Manchmal helfen die Schafe dabei. Wir bekämpfen exotische Unkräuter wie den Japanischen Staudenknöterich. Durch das Mähen auf verschiedene Arten und zur richtigen Zeit entstehen Flächen mit vielen verschiedenen Blumen und Pflanzen. Diese geben der Stadt Farbe, ziehen aber auch Schmetterlinge und Bienen an. Und all diese Insekten wiederum sind gut für Vögel und Fledermäuse.
Schafherden halten das Gras kurz
Anstelle von Rasenmähern setzt die Gemeinde Heerlen Schafe ein, um das Gras an Straßenrändern und in Grünanlagen der Stadt kurz zu halten. Naturfreundlich und leise. Ab April können Sie ihnen an vielen Orten in der Stadt begegnen, beispielsweise im Heidserpark, in Zeswegen oder im Aambos.
Wussten Sie, dass auf Grünflächen, die von Schafen kurz gehalten werden, mehr Blumen blühen? Das liegt daran, dass Schafe selektiv grasen. Die Samen haben mehr Chancen, zu keimen.
Die Herden mit ihrem Hirten und dem Schäferhund verleihen unserer Stadt ländlichen Charme und sind zudem leiser als eine Mähmaschine. Die Schafe sind alle gesund und gegen Q-Fieber geimpft. Zur Sicherheit empfehlen wir Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die Schafe nicht zu berühren.
Mähzeiten
In Heerlen wird auf verschiedene Arten gemäht?
Heerlen hat viel Grün: Straßenränder, Parks und Naturschutzgebiete. Hier wachsen Pflanzen, Blumen und Kräuter. Diese Orte sind wichtig für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und andere Tiere.
Die Gemeinde mäht nicht überall gleich. Wir prüfen von Ort zu Ort, was erforderlich ist. Ein Spielfeld erfordert eine andere Pflege als ein blumenreicher Straßenrand.
Mähen hilft der Natur
Mähen scheint der Natur zu schaden. Aber richtiges Mähen ist sogar hilfreich. Wenn man zu selten mäht, übernehmen Gräser die Oberhand. Blumen bekommen dann kein Licht und keinen Platz mehr.
Wenn man zum richtigen Zeitpunkt mäht, können Kräuter blühen. Sie bilden Samen und verbreiten sich. So erhalten wir eine größere Pflanzenvielfalt. Und mehr Nahrung für Insekten und Vögel.
Wann mähen wir?
Der Zeitplan ist jedes Jahr anders. Er hängt vom Wetter und dem Wachstum der Pflanzen ab. Wir berücksichtigen auch die Verkehrssicherheit. Die Mähtermine:
Mitte Mai
Wir mähen Streifen entlang von Straßen und Wegen. Dies dient der Verkehrssicherheit. Kreuzungen und Kurven müssen übersichtlich bleiben.
Juni und Juli
Das erste große Mähen der Straßenränder und Grünflächen. Viele Kräuter haben zu diesem Zeitpunkt bereits geblüht und Samen gebildet.
September und Oktober
Der zweite große Mähdurchgang. So gehen die Straßenränder weniger verwildert in den Winter. Die Kräuter bekommen nächstes Jahr wieder mehr Platz.
Jeder Ort ist anders
Hier mähen wir öfter.
- Spielfelder
- Rasenflächen
- Auslaufplätze für Hunde
- Schmale Streifen entlang der Wege
- Orte, an denen eine gute Sicht erforderlich ist
Andere Stellen mähen wir seltener. Dort haben Blumen mehr Zeit zum Wachsen und zur Samenbildung. Besondere Pflanzen werden zunächst von einem Ökologen erfasst. Diese Stellen lassen wir beim Mähen aus.
Abwechslung ist wichtig
Durch das Mähen werden den Tieren vorübergehend Nahrungsquellen und Verstecke genommen. Deshalb sorgen wir für Abwechslung. Unterschiedliche Höhen und Blütezeiten machen die Grünflächen für Tiere attraktiver. „
“ in Heerlen setzt sich für mehr Farbe und Vielfalt ein. Wir wollen für mehr Artenvielfalt in der Stadt sorgen.
Meldung exotischer invasiver Pflanzen
Der japanische Staudenknöterich und der Riesen-Bärenklau sind exotische invasive Pflanzen. Durch ihr schnelles Wachstum verursachen diese Pflanzen große Probleme. Die Gemeinde versucht, diese exotischen Pflanzen so weit wie möglich zu bekämpfen. Meldungen über Standorte dieser Pflanzen können uns dabei helfen.
Japanischer Knöterich
Der japanische Staudenknöterich verdrängt vorhandene Pflanzen, kann durch Risse in Fundamenten wachsen und Asphalt durchbrechen. Die Pflanze ist aufgrund ihrer langen und tief liegenden Wurzeln schwer zu bekämpfen. Jedes Stückchen Staudenknöterich kann wieder zu einer vollwertigen Pflanze heranwachsen.
Der Riesen-Bärenklau
Der Riesenbärenklau ist giftig und verursacht bei Berührung Verbrennungen. Die Gemeinde bekämpft die Pflanze daher an Stellen, an denen Menschen mit ihr in Berührung kommen können, z. B. entlang von Wegen und auf Spielplätzen. Die Bekämpfung der Pflanze erstreckt sich über mehrere Jahre.
Beide Pflanzen sind schwer zu bekämpfen. Wenn Sie den Riesenbärenklau selbst bekämpfen wollen, tragen Sie Schutzkleidung. Schützen Sie auch Ihre Augen.

Diese Standorte sind der Gemeinde bereits bekannt:
Karte invasive gebietsfremde Arten
Weitere Informationen zu diesen Pflanzen finden Sie auf der Website des Wissensnetzwerks invasive Exoten und der Website der Stiftung Probos.