Bürgermeister lässt drei Wohnungen in Heerlen nach polizeilichen Ermittlungen wegen Drogenhandels schließen

Der Bürgermeister von Heerlen hat am 5. August drei Wohnungen in Heerlen für zwölf Monate geschlossen. Eine polizeiliche Untersuchung ergab, dass die Wohnungen im Handel mit harten Drogen eine Rolle spielten. In einigen Wohnungen wurden zudem Waffen gefunden. Aufgrund der Schwere der Situation und der Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit hat der Bürgermeister beschlossen, die Wohnungen zu schließen. Alle Wohnungen befinden sich in verschiedenen Teilen von Heerlen-Noord. 

Bürgermeister Wever betont, dass Heerlen sich weiterhin entschlossen für die Bekämpfung der Kriminalität und den Schutz der Einwohner einsetzt: 

Jeder soll sich in seiner eigenen Straße und Nachbarschaft sicher fühlen. Wohnungen dürfen niemals ein Ort sein, an dem mit harten Drogen gehandelt wird oder an dem Waffen vorhanden sind. Wenn die Sicherheit der Bewohner gefährdet ist, greifen wir sofort ein. Mit diesen Schließungen schützen wir die Nachbarschaft und zeigen, dass wir subversiver Kriminalität keinen Raum geben.

Neben diesen Schließungen ließ der Bürgermeister Ende Juli eine weitere Wohnung in Heerlerheide schließen. Auch dort wurden nach polizeilichen Ermittlungen Waffen und Drogen gefunden. Die Wohnung wurde ebenfalls für die Dauer von zwölf Monaten geschlossen. 

Meldungen helfen

Die Gemeinde ruft die Einwohner dazu auf, Hinweise auf Drogenhandel oder andere verdächtige Situationen unter der Nummer 0900-8844 bei der Polizei zu melden. Anonyme Meldungen sind über „Meld Misdaad Anoniem“ (0800-7000 oder meldmisdaadanoniem.nl) möglich.