17 Personen wurden in Heerlen mit einem Orden überrascht
Bürgermeister Roel Wever am Freitag, dem 24. April, im Namen von König Willem-Alexander die königlichen Auszeichnungen im Rahmen der jährlichen Verleihung der Orden. Die Verleihung der Orden ist eine öffentliche Würdigung des Engagements von Menschen für die Gesellschaft. Es handelt sich um Menschen, die sich jahrelang für andere eingesetzt haben, oft neben ihrem regulären Beruf und auf ehrenamtlicher Basis.

Die Verleihung der Auszeichnungen begann um 9.00 Uhr und dauerte bis 15.00 Uhr. Die Ausgezeichneten wurden zu Hause oder an einem anderen Ort mit ihrer Auszeichnung überrascht. Am Nachmittag veranstaltet die Gemeinde im Rathaus einen Empfang unter Ausschluss der Öffentlichkeit für alle neuen und bisherigen Ausgezeichneten. Dieses Mal erhalten 17 Personen eine königliche Auszeichnung. In beliebiger Reihenfolge:
Zum Mitglied des Ordens von Oranien-Nassau ernannt:
- Jessie Ummels-Bams
- Wijnand Cuijpers
- Elly Gillissen-Schuivens
- Francis Leschot
- Maurice Rameckers
- Piet Vente
- Jack Dacier
- Armand Quaedvlieg
- Edu de Leeuw
- Henk Hartkamp
- Chris Kuijpers
- Dré Fokkens
- Rob Houben
Zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau ernannt:
- Sjaak Heesen
- Fried Ter Wee
- Giel Blom
- Rien van Uden
Jessie Ummels-Bams (90 Jahre)
Jessie war 35 Jahre lang ehrenamtlich im Zuyderland Medisch Centrum in Kerkrade und Heerlen tätig. Sie begann 1990 als Freiwillige in der Aufnahmeabteilung, wo sie später auch die Funktion der Projektleiterin für die Freiwilligen in derselben Abteilung übernahm. Vom Antragsteller wird sie als „die Nestorin unserer Freiwilligenorganisation“ bezeichnet. Mit ihren 90 Jahren war sie zudem die älteste Freiwillige. Im Laufe der Jahre half sie als Freiwillige in verschiedenen Abteilungen: in der Röntgenabteilung, der Rheumaabteilung und der Endoskopie. In der Nominierung wird Frau Ummels als „eine unglaublich positive Kraft mit enormem Engagement“ und als eine herzliche, liebevolle Persönlichkeit beschrieben.
Wijnand Cuijpers (74 Jahre)
Wijnand arbeitete vier Jahre lang ehrenamtlich bei der Tagesstätte „Zorg Instelling Begeleiding Dagbesteding“ in Kerkrade, die sich um Menschen mit psychischen Problemen kümmert. Außerdem war er zehn Jahre lang Sekretär und ehrenamtlicher Mitarbeiter bei „Buurtgericht Werken Broich“. Herr Cuijpers ist seit 2018 Schatzmeister der Stiftung „Speeltuin Terveurdt“. Seit 2019 unterstützt er zudem seine kranke Partnerin als pflegender Angehöriger.
Herr Cuijpers wird als „äußerst engagierter Freiwilliger“ bezeichnet, „der immer für andere da ist“ und der sich „unermüdlich für die Gemeinschaft einsetzt“.
Elly Gillissen-Schuivens (75 Jahre)
Frau Gillissen-Schuivens erhält eine Auszeichnung für ihren liebevollen Einsatz, ihre Pflege, ihre Fürsorge und ihre informelle Pflege für andere. In ihrer Freizeit kümmerte sie sich 23 Jahre lang um ihre kranke Schwester, deren Kinder und den Haushalt. Eines dieser Kinder schreibt, dass sie für sie wie eine zweite Mutter war. Darüber hinaus war Frau Gillissen zwischen 2010 und 2022 auch als informelle Pflegekraft für ein Ehepaar, für ihren eigenen kranken Ehemann und ihre hochbetagte Nachbarin tätig. Von den Betroffenen wird sie als „unverzichtbare Stütze“ bezeichnet.
Frau Gillissen-Schuivens hat selbst seit Jahren eine körperliche Behinderung. Sie wird vom Antragsteller als „eine Frau mit einem großen Herzen“ beschrieben, „die sich trotz ihrer eigenen Herausforderungen immer wieder für das Wohl anderer einsetzt“.
Francis Leschot (58 Jahre)
Herr Leschot engagiert sich bereits seit 28 Jahren als Freiwilliger für die Bewohner von Oud-Meezenbroek, insbesondere für Menschen in Not. Er unterstützt die Bewohner in rechtlich komplizierten und oft verzweifelten Situationen. „In einem benachteiligten Stadtteil ist er für viele Menschen ein Leuchtturm und ein Rettungsanker. Charakteristisch für sein Engagement ist die Kombination aus Beharrlichkeit, großem gesellschaftlichem Engagement und einem besonders ausgeprägten Gerechtigkeitssinn“, so die Beteiligten. Außerdem setzt er sich mit Leib und Seele für den Erhalt der älteren Bergarbeiterwohnungen im Stadtteil ein, wo derzeit 90 der bestehenden Wohnungen vom Abriss bedroht sind. Darüber hinaus ist er seit 2019 Mitglied des Klientenbeirats von Mondriaan in Heerlen und setzt sich auf diese Weise für schutzbedürftige Menschen ein.
Maurice Rameckers (69 Jahre)
Herr Rameckers engagiert sich seit 1990 als Schatzmeister des Judo-Vereins Terwinselen. Außerdem hilft er bei Turnieren, Prüfungen und veranstaltungen, betreut die Jugend und kümmert sich um Sponsoren. Dank seines Engagements absolvierten 9 Mitglieder eine Trainerausbildung, und unter seiner Anleitung erzielten zahlreiche Judoka und Jiu-Jitsu-Kämpfer großartige Ergebnisse – von regionalen Preisen bis hin zu einem Weltmeistertitel im Jahr 2007. Während der Corona-Pandemie sorgte er dafür, dass unter Einhaltung der Vorschriften dennoch Sport betrieben werden konnte. Außerdem organisiert er regelmäßige Aktivitäten.
„Sein Engagement geht weit über die erwartete ehrenamtliche Arbeit hinaus, und seine Bescheidenheit macht ihn zu einem Vorbild für andere“, so der Antragsteller. Darüber hinaus ist er seit 2004 Ansprechpartner für die Stiftung Leergeld Parkstad, wo er Familien hilft, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, damit Kinder weiterhin Sport treiben und mitmachen können.
Piet Vente (75 Jahre)
Herr Vente ist ehrenamtlich bei der Resound Church Parkcity in Heerlen tätig, wo er als Pastor begann. Seit dem Jahr 2000 ist er als Redner und Bibellehrer aktiv. Darüber hinaus kümmert er sich um die tägliche Instandhaltung des Kirchengebäudes und bietet Gemeindemitgliedern praktische Hilfe an. Außerdem ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Stiftung Helpcenter, einer Organisation, die Menschen in Armut und mit sozialen Problemen unterstützt. „Die wahre Stärke von Piet liegt vielleicht gerade darin, wer er ist. Für viele ist er eine Vaterfigur, ein Coach und eine Vertrauensperson. Teilnehmer, die durch Schulden, Sucht, Einsamkeit oder den Verlust des Vertrauens in die Gesellschaft den Halt verloren haben, finden durch Piet wieder eine Perspektive“, so der Antragsteller für die Auszeichnung.
Jack Dacier (71 Jahre)
Herr Dacier ist seit 32 Jahren ehrenamtlich beim Fußballverein Sporting Heerlen tätig. Außerdem engagiert er sich seit 2010 für den Karnevalsverein „De Jong Blutsjen“. Er gilt als „große Stütze“ beim Bau des Karnevalswagens und bei der Organisation des Karnevalsfestes. Darüber hinaus ist er seit 2017 Mitorganisator eines jährlichen Karnevalsnachmittags im Café Pelt. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich bei verschiedenen veranstaltungen Heerlen, darunter Wintertijd Heerlen, KingsXperience, die Radrundfahrt von Heerlen und das Bekkerveldfestival.
Armand Quaedvlieg (61 Jahre)
Herr Quaedvlieg hat sich seit 1985 für verschiedene Stiftungen und Organisationen in außerordentlicher Weise für die Gesellschaft engagiert. Insbesondere tat er dies als Vorstandsmitglied und Gründer des Netzwerks „Hartveilig Heerlerbaan/HartslagNU“ sowie als ehrenamtlicher Ersthelfer für Erste Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung (Besitzer eines eigenen AED), Ausbilder und Anwerber neuer Freiwilliger.
Dies tat er zudem trotz seiner Erkrankung Neurofibromatose. Für andere Betroffene war er ganze 25 Jahre lang als Freiwilliger und Botschafter für die Stiftung NF-INFO tätig, einem Vorläufer der Stiftung Adrie (für Neurofibromatose-Patienten). Außerdem engagierte er sich 9 Jahre lang für die Stiftung Marco, die gegründet wurde, um eine lebensrettende Operation für einen Patienten mit dieser Krankheit zu finanzieren.
Darüber hinaus war er in der Vergangenheit jahrelang bei Sportveranstaltungen als medizinischer Helfer, beim Krankenruf der Verpleegklinieken Heerlen (1990–2018) und bei der Tierambulanz Dazol tätig.
Die Unterstützer finden warme und dankbare Worte für Armand Quaedvlieg. Aus ihren Unterstützungsschreiben ergibt sich das Bild eines sehr bescheidenen, aber engagierten und motivierten Menschen; einer treibenden Kraft und jemandem, der als Freiwilliger weit mehr geleistet hat, als von ihm erwartet werden konnte.
Edu de Leeuw (76 Jahre)
Herr De Leeuw hat jahrzehntelang verschiedene ehrenamtliche Ämter bekleidet. Dabei hat er ein enormes Engagement für die Gemeinschaft gezeigt. So war er zwischen 1993 und 2023, also ganze 30 Jahre lang, als Sinterklaas beim Einzug in Heerlen-Zentrum dabei. Diese Veranstaltung organisierte er auch. Zum ersten Mal spielte er den Sinterklaas an der Grundschule St. Martinus, später auch für den Unternehmerverband und die Stiftung „Heerlen Mijn Stad“.
Darüber hinaus war er von 1998 bis 2025 ehrenamtlicher Vorstandsmitglied und treibende Kraft der Verwaltungsgenossenschaft Welten. In dieser Rolle setzte er sich für die Interessen der Bewohner ein und regelte viele Angelegenheiten für die Nachbarschaft. So organisierte er den Austausch der Pflanzkübel und die Pflege der gemeinschaftlichen Grünflächen. Dabei fungierte er als treibende Kraft. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bewohnern schaltete er sich ein. Die Beteiligten beschreiben ihn als diplomatische und entschlossene Persönlichkeit. Schließlich ist Herr De Leeuw seit 2006 auch Vorstandsmitglied der Momuskanonneers, der Karnevalisten von Maastricht.
Henk Hartkamp (68 Jahre)
Henk Hartkamp ist seit 1989 Mitglied und seit 2000 ehrenamtlich tätig beim Leichtathletikverein AVON in Heerlen. Von den Beteiligten wird er immer wieder als „unverzichtbare Kraft“ und „Stütze“ bezeichnet. Herr Hartkamp leitet und betreibt die Kantine an mehreren Vormittagen pro Woche. Außerdem setzt er sich für ein gesundes Kantinenangebot ein. Er trainiert Gruppen, organisiert gesellschaftliche veranstaltungen des Vereins und hilft, wo es nötig ist. Darüber hinaus pflegt er seinen kranken Partner. Herr Hartkamp hat in all den Jahren viel Engagement für den Verein und den Sport gezeigt. Die Beteiligten berichten, dass sie Herrn Hartkamp als stets gut gelaunte, verlässliche Person mit einer offenen, positiven und flexiblen Einstellung kennengelernt haben.
Chris Kuijpers (61 Jahre)
Herr Kuijpers ist seit fast 20 Jahren Vorstandsmitglied der Limburgischen Chorschule und war während eines Großteils dieser Zeit deren Vorsitzender. Er engagiert sich hier mit großer Leidenschaft. Chris wird vom Antragsteller für die Auszeichnung als „äußerst engagiert und motiviert“ beschrieben: „Ihm ist keine Idee zu verrückt, aber er denkt in Lösungen. Auch dank ihm können mehr als 80 junge Sänger das gemeinsame Singen genießen und ihre Talente entfalten.“ Darüber hinaus war Herr Kuijpers zwischen 2017 und 2022 Vorstandsmitglied des Verbindend Netwerk Koorzang Limburg und ist seit 2020 Vorsitzender des BOVEN WATER Muziektheater. Diese Musikgruppe produziert Vorstellungen für kleine Kinder.
Dré Fokkens (91 Jahre)
Dré Fokkens ist bereits seit 56 Jahren ehrenamtlich beim Fußballverein RKHBS in Heerlen tätig, wo er ab 1970 begann, Jugendmannschaften zu trainieren. Man bezeichnet ihn als „Vereinsmensch durch und durch“ und als „jemanden, der für unseren Verein von unschätzbarem Wert ist“.
Herr Fokkens war anschließend Trainer und Betreuer der Seniorenmannschaft. Außerdem war er über 10 Jahre lang beim Fußballcamp aktiv. Da Herr Fokkens ein sehr geschickter Mann war und ist, half er schon bald bei allerlei Wartungsarbeiten mit. Bis heute verbringt er viele Stunden im Vereinsheim.
Darüber hinaus engagiert er sich seit 50 Jahren ehrenamtlich bei verschiedenen Organisationen in Heerlerbaan: So setzte er sich jahrelang für die Organisation „De Zonnebloem“ in seinem Stadtteil ein. Außerdem engagierte er sich 14 Jahre lang für die Stiftung „Jeugdcarnaval Heerlerbaan“ und ist derzeit bereits seit 9 Jahren ehrenamtlich im Pflegeheim Oranjehof tätig. Alle Beteiligten loben ihn als einen sehr hilfsbereiten Mann, der sich selbstlos für andere einsetzt.
Rob Houben (79 Jahre)
Rob Houben engagiert sich seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich für den Karnevalsverein „De Winkbulle“. Seit 1995 ist er Mitglied des Gesamtvorstands, unter anderem als Vorsitzender des Jugendausschusses sowie als Mitglied und Präsident des Iereroad. Rob Houben, selbst einst Jugendprinz, hat sich darüber hinaus dafür eingesetzt, den Jugendkarneval in unserer Stadt stärker ins Bewusstsein zu rücken. Zu diesem Zweck entwickelte er neue Initiativen für den Jugendrat der Elf.
So initiierte er den mittlerweile traditionellen Schulbesuch, eine Ballettgruppe, die die prinzliche Gesellschaft begleitet, sowie eine Prinzenkapelle. Diese Kapelle hat sich inzwischen zur ersten Adresse der Winkbulle entwickelt. Auch spielte er eine wichtige Rolle beim Ausbau des Kinderumzugs zu einem bedeutenden Ereignis. Mit seinen Ideen und seinem aktiven Beitrag hat Rob Houben enorm viel für die Karnevalskultur in Heerlen bedeutet.
Sjaak Heesen (68 Jahre), Fried ter Wee (69 Jahre) und Giel Blom (70 Jahre)
Im Jahr 2014 gründeten Sjaak Heesen, Fried ter Wee und Giel Blom gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Jean Vankan eine Arbeitsgruppe zum Thema Chrom-6, um als Whistleblower für Anerkennung und Entschädigung zu kämpfen. Sie organisierten eine wöchentliche Anlaufstelle, an die sich Betroffene wenden konnten, um ihre Geschichte zu erzählen. Dank ihres entschlossenen Einsatzes wurde die Arbeit mit dem Rostschutzmittel Chrom-6 offiziell als ernsthaftes Gesundheitsrisiko anerkannt. Hunderte von Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums erkrankten oder starben sogar an den Folgen der Arbeit mit diesem Mittel, das in amerikanischen Lagerstätten in Ter Apel, Coevorden, Vriezeveen, Brunssum und Eygelshoven verwendet wurde.
Im Jahr 2015 erließ das Verteidigungsministerium eine Verordnung zur Chrom-6-Entschädigung. Die Arbeitsgruppe hat Hunderten von Kollegen dabei geholfen, Formulare auszufüllen, Belege zu sammeln und zu Anhörungen zu begleiten. All dies geschah unentgeltlich. Auch die regelmäßigen Fahrten nach Den Haag, um die Angelegenheit im Unterhaus oder beim Verteidigungsministerium bekannt zu machen, wurden auf eigene Kosten bestritten.
Zudem setzte sich die Arbeitsgruppe für eine zugängliche Entschädigungsregelung für Hinterbliebene ein, nachdem diese Gruppe zuvor davon ausgeschlossen worden war. Darüber hinaus halfen sie anderen in ähnlichen Situationen bei der NS und am Flughafen Schiphol. Außerdem wurde, auch dank ihres Einsatzes, ein Institut für Opfer von Berufskrankheiten durch gefährliche Stoffe eröffnet. Damit ist es nun viel einfacher geworden, Ansprüche auf Entschädigungsregelungen geltend zu machen.
Sjaak Heesen und Fried ter Wee sind Einwohner von Heerlen; Giel Blom ist Einwohner der Gemeinde Gulpen-Wittem; auf Wunsch des Antragstellers und in Absprache mit Gulpen nahmen die Herren gemeinsam in Heerlen ihre königliche Auszeichnung entgegen; alle drei als Ritter im Orden von Oranien-Nassau. Jack Heesen, Fried ter Wee und Giel Blom erhielten übrigens 2021 den Hub-Cobben-Preis der Gemeinde Heerlen für ihren Einsatz in der Chrom-6-Angelegenheit.
Rien van Uden (73 Jahre)
Professor Dr. h. c. Rien Van Uden engagierte sich seit 1989 ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Wissenszentrums für Weltanschauung und psychische Gesundheit (KSGV) sowie verwandter Einrichtungen im Bereich Weltanschauung und psychisches Wohlbefinden. Er setzte sich für den Erhalt der Religionspsychologie und die Einrichtung von Lehrstühlen ein. Zudem entwickelte und redigierte er die internationale Publikationsreihe zur „Psychology of Religion“. Darüber hinaus ist er seit 1995 Mitglied des Lenkungsausschusses und Redaktionsmitglied der internationalen Zeitschrift „Archive for the Psychology of Religion“. Außerdem war er von 2014 bis 2021 Initiator und Vorstandsmitglied der Föderation für Sinnfindung und psychische Gesundheit. Laut einer an dem Antrag beteiligten Person ist die KSGV Herrn Rien van Uden zu großem Dank verpflichtet, und auf seiner langjährigen Arbeit wird weiter aufgebaut.
Ein erfolgreiches Jahr der Auszeichnungen in Heerlen
Neben der jährlichen Verleihung von Auszeichnungen werden auch im Laufe des Jahres Auszeichnungen verliehen. Manchmal bietet sich ein passenderer Anlass für die Verleihung einer Auszeichnung, wie zum Beispiel eine Jubiläumsfeier innerhalb eines Vereins. Für Heerlen war 2025/2026 ein gutes Jahr für Auszeichnungen: Insgesamt wurden 31 Auszeichnungen verliehen.
Die Bedeutung von Freiwilligen
Menschen, die eine Auszeichnung erhalten, stehen im Mittelpunkt der Gesellschaft, bedeuten anderen viel, überbrücken Gegensätze und bringen Menschen zusammen. Fast die Hälfte der Bevölkerung engagiert sich in irgendeiner Form ehrenamtlich. Sie sorgen dafür, dass Sportvereine weiterlaufen, sind von großem Wert für das Gesundheitswesen, tragen zu lebenswerten Stadtvierteln bei, unterstützen ein angenehmes Lernklima an Schulen, bieten ein Sicherheitsnetz in schwierigen Zeiten und helfen dabei, unsere Geschichte lebendig zu halten. Ohne sie würde das Land in vielen Bereichen zum Stillstand kommen.
Kennen Sie jemanden, der eine Auszeichnung verdient?
Möchten Sie dafür sorgen, dass jemand in Heerlen bei der Verleihung der königlichen Auszeichnungen im Jahr 2027 eine Auszeichnung erhält? Dann reichen Sie Ihren Antrag bitte bis zum 1. Juni dieses Jahres bei der Gemeinde Heerlen ein. So bleibt genügend Zeit, um gegebenenfalls zusätzliche Schreiben und Unterlagen anzufordern.
Die Gemeinde entscheidet nicht darüber, ob jemand für eine königliche Auszeichnung in Frage kommt. Unsere Aufgabe ist es, Menschen bei der Einreichung eines Antrags zu unterstützen und zu informieren.